
RAUHNACHTSAM
Im Rhythmus der Natur. Im Kreis des Jahres.
RauhnAchtsam begleitet dich durch den Jahreskreis und lädt dazu ein, wieder bewusster wahrzunehmen, was sich draußen in der Natur — und gleichzeitig in uns — bewegt.
Wir erzählen von alten Bräuchen und beinahe vergessenem Wissen, von den Festen unserer Vorfahr:innen und den Geschichten, die sich um sie ranken. Wir verbinden sie mit Yoga, Meditation, Achtsamkeit, Ritualen und kleinen Übungen, die ihren Platz mitten in unserem heutigen Leben finden dürfen.
Eine Reise durch die Jahreszeiten. Durch unsere Kultur und unsere Wurzeln. Durch Werden, Wachsen, Reifen, Loslassen und Neubeginn.
Eine Reise zurück zur Natur — und damit vielleicht ein Stück zurück zu uns selbst.
So hört sich RauhnAchtsam an
hier uns fühlen
Musik von Cetin Demirtas für RauhnAchtsam
RauhnAchtsam
Warum haben Menschen seit Jahrhunderten besondere Zeiten im Jahr markiert?
Menschen haben den Lauf des Jahres schon lange beobachtet, bevor es Kalender an unseren Wänden gab. Sie richteten sich nach dem Stand der Sonne, nach dem Mond, nach dem ersten Grün, der Ernte, dem Zug der Vögel und dem langsamen Rückzug der Natur im Herbst. Das Jahr war kein gleichförmiges Voranschreiten von Monat zu Monat, sondern hatte seine Höhepunkte, seine Schwellen und seine stillen Zeiten.
Und diese wurden gefeiert.
Man entzündete Feuer, kam zusammen, sang, dankte, gedachte der Verstorbenen oder bat um eine gute Ernte. Denn wenn das eigene Leben unmittelbar davon abhängt, ob die Saat aufgeht und der Winter gnädig ist, bekommt der Wechsel der Jahreszeiten eine Bedeutung, die weit über „endlich Frühling" oder „schon wieder so früh dunkel" hinausgeht.
Aus diesen Beobachtungen entstanden über viele Jahrhunderte Feste und Bräuche. Manche verschwanden, andere veränderten ihre Namen, vermischten sich mit neuen Religionen und Traditionen oder leben bis heute weiter – manchmal so selbstverständlich, dass kaum noch jemand weiß, warum zu bestimmten Zeiten Feuer entzündet, Kränze gebunden, Kerzen aufgestellt oder Häuser mit immergrünen Zweigen geschmückt werden.
Vielleicht liegt darin das Schönste an den alten Jahreskreisfesten: Sie erinnern daran, dass auch wir Teil dieses Rhythmus sind. Dass es Zeiten des Wachsens gibt und Zeiten des Rückzugs, Zeiten der Fülle und Zeiten, in denen etwas zu Ende geht.
Die Natur weiß das schon ziemlich lange.
Wir müssen uns nur wieder daran erinnern.
RauhnAchtsam macht altes Brauchtum wieder sichtbar — und zeigt zugleich, was historisch überliefert ist, was regional verschieden war und was erst durch moderne Spiritualität hinzukam. Mystik ist erwünscht. Historische Ungenauigkeit nicht.

Aus dem Journal
Der Lauf der Sonne durch das Jahr
Bevor die Kalender an unseren Wänden hingen, richteten sich Menschen nach Mond und Sonne. Aus dem Versuch, beide zu vereinen, entstanden die Tage, die zu keinem Monat gehören — und am Ende unser Jahr. Eine Geschichte vom Mondjahr zum Sonnenjahr, von julianischer und gregorianischer Reform und davon, warum es vier Jahreszeiten gibt.
WeiterlesenDie Bibliothek
Ein Regal, gesammelt über Jahrzehnte.
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Die dunkle Hälfte
An Samhain stirbt das Jahr.
Das Licht ist gesunken, die Felder ruhen, die Ahnen rücken näher. Samhain ist die Schwelle zur dunklen Hälfte — die Nacht, in der die Hülle zwischen den Welten dünn wird und der Tod seinen Platz im Jahr hat. Nicht als Schrecken. Als Übergang.
Ein eigenes Buch in der Bibliothek hält die Schichten auseinander: das gälische Fest, das christliche Allerheiligen, das moderne Halloween. Mystisch — und historisch ehrlich.

„Wer dem Jahr seinen Tod zugesteht, erlaubt ihm auch sein neues Licht."

Heute im Jahreskreis
Samhain
Samhain — 31. Oktober
Das Jahr stirbt. Die Hülle wird dünn.
Das Licht ist gesunken, die Felder ruhen, die Ahnen rücken näher. Samhain ist die Schwelle zur dunklen Hälfte — die Nacht, in der der Tod seinen Platz im Jahr hat. Nicht als Schrecken. Als Übergang.
Den Jahreskreis öffnenAus dem Archiv
Zuletzt aufgeschlagen
Historische Quellen und moderne Praxis
Was überliefert, was regional, was christlich, was modern ist. Eine kleine Anleitung zum Unterscheiden.
6 Min.Rituale · Kapitel 01Das Barbarazweigerl – Wenn mitten im Winter das Leben erwacht
Warum schneidet man am 4. Dezember Barbarazweige? Entdecke die Legende der heiligen Barbara, alte Liebesorakel und den Winterbrauch aus Österreich.
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Wer zieht in den Rauhnächten durch die Nacht? Entdecke die Wilde Jagd, Frau Perchta, Frau Holle und alte Vorstellungen über die Seelen Verstorbener.
18 Min.Geschichten & Märchen · Kapitel 01Frau Perchta – Die geheimnisvolle Frau, die in den Rauhnächten durch unsere Häuser zieht
Wer ist Frau Perchta? Entdecke ihre Geschichte, die Perchten im Alpenraum, alte Bräuche und ihren Zusammenhang mit den Rauhnächten.
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Das Jahr erleben
Du kannst über diese Zeit lesen.
Oder du kannst sie erleben.
Wer lange genug im Journal gelesen hat, merkt vielleicht: die Geschichten rufen nach einem Feuer, nach einer Nacht, nach anderen Menschen. Die Einladung, das selbst zu tun, kommt spät — aber sie kommt.
Komm ans FeuerEinladung ins Journal
Zu jeder Wende, zu jedem Fest, schreibt RauhnAchtsam.
Einmal zu jeder Sonnenwende und zu den Schwellenfesten: ein Brief, eine Geschichte, eine Pflanze der jeweiligen Jahreszeit. Das ganze Jahr über. Kein Lärm. Kein Verkauf.