Band 07 · 03 Kapitel
Brauchtum
Gelebte Bräuche des alpinen Winters
Brauchtum ist nicht das, was in Büchern steht, sondern was getan wurde — am Herd, im Stall, am Wegrand, in der langen Nacht. Dieses Buch sammelt alpine Winterbräuche, so wie sie überliefert sind: regional, ungleichmäßig, oft christlich überlagert und doch älter als ihre Namen.
Inhalt
Kapitel
- 01
Winterbräuche im Alpenraum
Von Perchten, Glöcklern und dem Lärm, der durch die Winternächte zog
Perchten, Glöckler und der Lärm, der durch die Winternächte zog: Der österreichische Alpenraum besitzt eine erstaunliche Vielfalt an Winterbräuchen. Doch die Geschichte hinter Maskenläufen und Glockenumzügen ist wesentlich jünger und vielschichtiger, als die Erklärung vom uralten Heidenritual vermuten lässt.
14 Min. - 02
Räuchern von Haus und Stall
Vom Weihrauchpfandl, den gesegneten Kräutern und einem alten österreichischen Winterbrauch
Vom Weihrauchpfandl, den gesegneten Kräutern und einem alten österreichischen Winterbrauch: Das Räuchern von Haus und Stall gehörte zu den winterlichen Segensbräuchen der Rauhnächte. Wie es durchgeführt wurde, welche Pflanzen verwendet wurden — und was von diesem Brauch bleibt, wenn man genauer hinschaut.
15 Min. - 03
Orakelbräuche und Lostage
Vom Wetterwissen unserer Vorfahren, den besonderen Tagen des Bauernjahres und der alten Sehnsucht, einen Blick in die Zukunft zu werfen
Von Lichtmess über die Eisheiligen bis zu den Rauhnächten: Lostage durchziehen das gesamte bäuerliche Jahr. Was hinter den alten Wetterregeln und Orakelbräuchen steckt — und warum wir die Zukunft nie vollständig kennen werden.
16 Min.
