
Das Journal
Die Bibliothek
11 Bücher, gesammelt über Jahrzehnte. Jeder Rücken ist eine Tür. Fahre darüber, zieh ihn heraus, schlag ihn auf. Zwischen den Regalen vergisst man leicht die Zeit.

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Die Bücher im Überblick
11 Bände
Die Rauhnächte
Zwischen den Jahren tut sich eine Lücke auf. Zwölf Nächte, die zu keinem Monat gehören wollen. Hier wird gesammelt, was das Jahr getragen hat, und ausgesprochen, was in die nächste Zeit wandern soll. Was historisch überliefert ist, was regional verschieden war und was erst in jüngerer Zeit Gestalt angenommen hat — dieses Buch hält die Schichten auseinander.
ÖffnenImbolc
Imbolc, am 1. Februar, ist die erste Wende des Jahres: das Licht kehrt zurück, das erste Grün regt sich, das Leben rührt sich nach dem Winter. In der gälischen Überlieferung verbunden mit Brigid, der Heiligen und der Göttin. Dieses Buch sammelt, was der ersten Schwelle ins Helle gehört: das gälische Fest, die Lichtbräuche, die Frage nach Brigid — und was davon historisch bezeugt, was christlich überformt und was modern gedeutet ist. Sechs Kapitel über die Zeit, in der das Jahr wieder anfängt.
ÖffnenBeltane
An Beltane zieht das Vieh wieder auf die Weiden. Das Feuerfest der hellen Hälfte ist der Gegenpol zu Samhain — der Eintritt in den Sommer. Dieses Buch sammelt, was der ersten Schwelle ins Warme gehört: das gälische Feuerfest, das Hindurchtreiben der Herde zwischen zwei Flammen und den Beginn der hellen Jahreshälfte. Drei Kapitel über die Zeit, in der das Jahr wieder nach draußen geht.
ÖffnenSamhain
An Samhain stirbt das Jahr. Das Licht ist gesunken, die Felder ruhen, die Ahnen rücken näher. Dieses Buch sammelt, was der dunklen Hälfte des Jahres gehört: den Tod als Schwelle, die dünne Hülle zwischen den Welten, die Gastfreundschaft gegenüber den Toten. Es hält auseinander, was auseinander gehört: das gälische Fest, das christliche Allerheiligen, das moderne Halloween. Mystisch — und doch historisch ehrlich. Sieben Kapitel über die Nacht, in der das Jahr seinen Rand hat.
ÖffnenDie Sperrnächte
Zwölf Dezembernächte, in denen wir noch einmal durch das vergangene Jahr gehen, bevor wir es zu den anderen legen. Die Sperrnächte verbinden altes winterliches Brauchtum mit der Kunst, ein Jahr bewusst zu Ende zu bringen — und halten auseinander, was auseinander gehört: historisch bezeugtes Brauchtum und zeitgemäße Praxis.
ÖffnenDer Jahreskreis
Das Jahr ist kein Kreis, sondern ein Atmen: Einatmen und Ausatmen, Licht und Dunkel, Werden und Vergehen. Dieses Buch geht das ganze Jahr entlang seiner acht Marksteine — von Imbolc über Beltane und Lughnasadh bis zu Samhain und Yule. Es trennt sauber zwischen astronomischen Tatsachen, historisch bezeugten gälischen Festen und jüngeren Jahreskreisvorstellungen. Was überliefert ist, wird als überliefert benannt; was modern zusammengetragen wurde, als modern.
ÖffnenBrauchtum
Brauchtum ist nicht das, was in Büchern steht, sondern was getan wurde — am Herd, im Stall, am Wegrand, in der langen Nacht. Dieses Buch sammelt alpine Winterbräuche, so wie sie überliefert sind: regional, ungleichmäßig, oft christlich überlagert und doch älter als ihre Namen.
ÖffnenPflanzen & Räuchern
Eine Pflanze ist mehr als ihr Name. Sie ist Geruch, Erinnerung, Brauch und Standort zugleich. Dieses Buch versammelt heimische Räucherpflanzen — ihre Botanik, ihre Geschichte im Brauchtum und den Geruch, der sie unverwechselbar macht. Medizinische Wirkungen werden hier nicht behauptet.
ÖffnenGeschichten & Märchen
Dieses Buch ist kein Lexikon. Hier wird erzählt. Die Geschichten sind so wiedergegeben, wie sie überliefert sind — mit ihren Widersprüchen, ihren regionalen Färbungen und dem Wissen darum, dass eine Sage mehr über die Menschen verrät, die sie erzählten, als über die Wesen, von denen sie handelt.
ÖffnenRituale
Ein Ritual muss nicht groß sein. Es braucht einen Moment, eine Geste und den Willen, einen Übergang nicht achtlos vorüberziehen zu lassen. Dieses Buch sammelt bodenständige Rituale, die sich an die Schwellenzeiten des Jahres anlehnen, ohne sich als „uraltes Wissen“ auszugeben.
ÖffnenAus dem Archiv
Dieses Buch ist schmaler und steht am Rand. Hier sammeln sich Fundstücke: alte Notizen, verblasste Quellen, regionale Besonderheiten, die in keines der anderen Bücher ganz passen. Wer stöbert, findet hier das, was zwischen den Regalen liegen geblieben ist.
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