Wie wurde Samhain gefeiert?
Von vollen Vorratskammern, dunklen Nächten und einer Zeit, in der der Winter noch etwas bedeutete
Wenn wir heute versuchen zu verstehen, wie Menschen Samhain gefeiert haben, machen wir wahrscheinlich schon bei dem Wort „feiern“ den ersten kleinen Denkfehler. Denn wir denken bei einem Fest an etwas, das zusätzlich zu unserem Alltag stattfindet. Wir fahren hin, feiern, fahren wieder nach Hause und am nächsten Morgen geht das Leben weiter wie zuvor.
Die alten Feste des Jahreskreises sind aus einer anderen Welt entstanden. Einer Welt, in der die Natur keine Kulisse war, sondern darüber mitentschied, wie ein Mensch lebte, arbeitete und durch den Winter kam. Jahreszeiten bedeuteten Arbeit, Nahrung, Licht, Wärme, Wege, Tiere, Vorräte und manchmal schlicht die Frage, ob genug da war.
Samhain lag genau an einem jener Punkte, an denen sich all das veränderte.
Im traditionellen irischen Kalender markierte Samhain den Beginn des Winters. Der 1. November galt als erster Wintertag, wobei die eigentlichen Feierlichkeiten bereits am Vorabend, Oíche Shamhna, stattfanden. Das National Museum of Ireland führt Samhain entsprechend als erstes Fest der Wintersaison und beschreibt für den Abend gemeinsames Essen, Spiele und verschiedene überlieferte Bräuche.
Heute nennen wir Anfang November noch Herbst. Für die damalige Lebenswirklichkeit ergibt die ältere Einteilung jedoch erstaunlich viel Sinn. Die Ernte war weitgehend eingebracht, die sommerlichen Tätigkeiten gingen zu Ende, die Tiere kamen von den Weiden zurück und das Leben begann, sich wieder stärker um Haus, Hof und Gemeinschaft zu sammeln.
Man musste kein besonderes Gespür für die Natur besitzen, um zu merken, dass jetzt eine andere Zeit begann. Es wurde früh dunkel. Die Landschaft wurde leerer. Was auf den Feldern wachsen sollte, war gewachsen. Was für den Winter gebraucht wurde, musste allmählich vorhanden sein.
Vielleicht müssen wir genau dort anfangen, wenn wir Samhain wirklich verstehen wollen.
Nicht beim Ritual.
Beim Leben.
Wenn die Tiere heimkamen
Ein großer Teil dessen, was diese Jahreszeit ausmachte, war erstaunlich praktisch. Vieh, das während der warmen Monate auf entfernteren Weiden gehalten worden war, musste zurückgebracht werden. Man musste entscheiden, welche Tiere über den Winter versorgt werden konnten und welche nicht. Futter war schließlich ebenso wenig unbegrenzt vorhanden wie Nahrung für die Menschen.
Der Herbst und beginnende Winter waren deshalb auch Zeiten des Schlachtens und Haltbarmachens. Das mag zunächst wenig von jener Mystik haben, die wir heute mit Samhain verbinden, aber gerade darin liegt für mich etwas Wesentliches: Unsere alten Feste sind nicht irgendwann losgelöst vom wirklichen Leben erfunden worden. Sie sind daraus gewachsen.
Wenn die Ernte abgeschlossen war, Tiere zurückkamen und Lebensmittel vorhanden waren, die nicht unbegrenzt haltbar blieben, war auch die Zeit gekommen, miteinander zu essen.
Und Samhain war durchaus ein Fest.
Ronald Hutton beschreibt Samhain auf Grundlage der mittelalterlichen irischen Überlieferung als einen bedeutenden Zeitpunkt für Versammlungen. Nach Abschluss der Getreideernte und mit dem Ende jener Jahreszeit, in der Reisen, Handel und kriegerische Unternehmungen leichter möglich waren, war der Beginn des Winters ein naheliegender Zeitpunkt, an dem Menschen zusammenkamen.
In den mittelalterlichen Geschichten begegnet uns deshalb immer wieder die Vorstellung größerer Zusammenkünfte rund um Samhain. Es wurde gegessen und getrunken, beraten und gefeiert. Manche literarischen Überlieferungen dehnen diese Zusammenkünfte sogar über mehrere Tage rund um Samhain aus.
Natürlich dürfen wir solche Erzählungen nicht lesen wie das Protokoll einer Veranstaltung. Sie erzählen uns nicht: So sah Samhain im Jahr 300 vor Christus aus, Punkt acht Uhr begann das Feuer und anschließend wurde dieses oder jenes Ritual durchgeführt. Aber sie verraten uns etwas darüber, welchen Stellenwert diese Zeit in der irischen Vorstellungswelt hatte.
Und dabei geht ein Teil von Samhain heute manchmal fast verloren: Es war auch ein Fest der Gemeinschaft.
Nicht nur Dunkelheit. Nicht nur Tod. Nicht nur Anderswelt.
Menschen kamen zusammen, weil die Arbeit eines Jahresabschnitts getan war und ein anderer begann.
Was zu Samhain gegessen wurde
Je näher wir den jüngeren Jahrhunderten kommen, desto genauer werden die Aufzeichnungen und desto mehr verschwindet der Nebel, durch den wir bei sehr alten Bräuchen zwangsläufig schauen müssen.
Für die irische Halloween- und Samhaintradition sind vor allem Äpfel und Nüsse gut belegt. Sie wurden gegessen, aber auch für Spiele und Orakel verwendet. Das National Museum of Ireland nennt außerdem báirín breac, ein irisches Früchtebrot, Colcannon aus Kartoffeln und Kohl beziehungsweise Grünkohl sowie Boxty, Kartoffelfladen, als traditionelle Speisen der Halloweenzeit.
Und gerade hier zeigt sich wunderbar, weshalb wir mit dem Wort „uralte Tradition“ vorsichtig umgehen sollten.
Kartoffeln gab es im eisenzeitlichen Irland schlicht noch nicht.
Colcannon kann ein traditionelles irisches Samhain- beziehungsweise Halloweenessen sein, ohne deshalb zweitausend Jahre alt sein zu müssen. Tradition ist kein Gegenstand, den irgendwann jemand fertig hergestellt und anschließend unverändert von Generation zu Generation weitergereicht hat.
Sie lebt.
Sie nimmt auf, was wächst, was verfügbar ist, was Menschen mögen, was eine Familie von der nächsten übernimmt. Ein Lebensmittel kommt ins Land und irgendwann liegt es auf einem Festtisch. Einige Generationen später kann sich kaum noch jemand vorstellen, dass es dort einmal nicht gelegen hat.
Ich finde, dass Brauchtum dadurch nicht weniger wertvoll wird. Eigentlich wird es dadurch erst richtig menschlich.
Und dann wurde gespielt
Wer in die späteren volkskundlichen Sammlungen Irlands schaut, entdeckt noch etwas, das zu unserem heutigen düsteren Bild von Samhain zunächst gar nicht recht passen will: Es muss ziemlich lustig gewesen sein.
Äpfel schwammen in Wasserschüsseln und mussten ohne Hände mit dem Mund herausgefischt werden. Andere wurden an Schnüren aufgehängt. Nüsse landeten im Feuer. Menschen verkleideten sich, erschreckten einander, spielten Streiche und zogen von Haus zu Haus.
Eine der schönsten Quellen dafür entstand erst im 20. Jahrhundert und ist gerade deshalb so kostbar: die Schools' Collection der Irish Folklore Commission.
1937 und 1938 wurden mehr als 50.000 irische Schulkinder aus rund 5.000 Grundschulen zu kleinen Volkskundler:innen. Sie sollten ihre Eltern, Großeltern und Nachbar:innen nach Geschichten, örtlichen Überlieferungen, Bräuchen, Rätseln und altem Wissen fragen und alles aufschreiben. Am Ende entstanden ungefähr 740.000 handschriftliche Seiten. Allein die Suche nach „Halloween“ liefert laut Maynooth University Hunderte Einträge; auch unter „Samhain“ finden sich zahlreiche Aufzeichnungen.
Ich liebe solche Quellen, weil Geschichte darin plötzlich aufhört, nur Geschichte zu sein.
Da erzählt eine Großmutter, was sie als Mädchen gemacht hat. Ein Kind schreibt auf, was bei ihnen im Dorf in der Novembernacht geschieht. Bräuche unterscheiden sich von Ort zu Ort, manches klingt vertraut, manches vollkommen fremd. Und plötzlich steht da nicht mehr dieses große abstrakte „Die Kelten feierten Samhain“, sondern da sind Menschen.
Familien.
Dörfer.
Küchen.
Feuerstellen.
Kinder, die Unsinn machen.
Und sehr viele junge Menschen, die offenbar unbedingt wissen wollten, wen sie einmal heiraten würden.
Die Zukunft musste schließlich auch irgendwo stehen
Orakel und Wahrsagebräuche nehmen in den überlieferten Halloweenbräuchen erstaunlich viel Raum ein, und besonders häufig drehen sie sich um Liebe und Ehe.
Nüsse konnten beispielsweise mit den Namen eines Mädchens und eines Jungen versehen und gemeinsam ins Feuer gelegt werden. Sprangen sie zusammen aus dem Feuer, deutete man das als Zeichen einer zukünftigen Verbindung. In einem anderen überlieferten Brauch wurde Wasser im Mondlicht verwendet, um herauszufinden, wie viele Jahre bis zur Hochzeit vergehen würden. Die Schools' Collection kennt eine ganze Fülle solcher regionaler Varianten.
Auch im báirín breac wurde die Zukunft versteckt. Bis heute ist vor allem der Ring bekannt: Wer ihn in seinem Stück fand, sollte als Nächstes heiraten. Daneben konnten andere Gegenstände etwas über Wohlstand, Armut, Ehelosigkeit oder einen religiösen Lebensweg verraten.
Heute würden wir darüber vermutlich lachen, den Ring aus unserem Kuchen ziehen, ein Foto davon machen und ihn anschließend wieder hineinstecken, damit noch jemand anderes Glück haben kann.
Damals berührten solche Orakel allerdings Fragen, die ein Leben tatsächlich grundlegend verändern konnten. Wen werde ich heiraten? Werde ich fortgehen? Wird Wohlstand kommen? Was wartet im nächsten Jahr auf mich?
Es ist nicht schwer zu verstehen, warum ausgerechnet eine Schwelle im Jahreslauf zum Zeitpunkt solcher Fragen wurde.
Etwas war abgeschlossen.
Das Nächste konnte noch niemand sehen.
Masken, Streiche und eine Nacht, in der vieles erlaubt war
Auch Verkleidungen gehören fest zur jüngeren irischen Überlieferung. Im National Museum of Ireland befinden sich alte Halloweenmasken; Männer und Kinder zogen verkleidet von Haus zu Haus, erschreckten ihre Nachbar:innen oder boten Unterhaltung und erhielten dafür etwas zu essen. Das Museum beschreibt außerdem Streiche, die von harmlosen Klopfspielen bis zum Werfen von Kohlköpfen gegen Haustüren reichten.
Ich finde gerade diese Seite von Samhain wichtig, weil sie zeigt, wie wenig diese Nacht in ein einziges Gefühl passt.
Sie konnte unheimlich sein und ausgelassen. Man konnte sich vor dem fürchten, was draußen unterwegs sein mochte, und gleichzeitig selbst zur Gestalt werden, vor der sich die Nachbar:innen erschreckten.
Masken haben ohnehin etwas Eigentümliches. Für einen Abend ist der Mensch dahinter nicht mehr ganz derjenige, den alle kennen. Gesellschaftliche Rollen können sich lockern, Streiche werden erlaubt, Grenzen verschieben sich ein wenig.
Ob Menschen in vorchristlicher Zeit ihre Masken aus denselben Gründen trugen, wissen wir nicht. Wir sollten es ihnen auch nicht nachträglich unterstellen.
Dass Maskierung, Hausbesuche, Schabernack und Erschrecken zur irischen Halloweenüberlieferung gehörten, ist dagegen gut dokumentiert.
Und natürlich: das Feuer
Kein heutiges Bild von Samhain kommt lange ohne ein Feuer aus.
Auch hier lohnt es sich, zwei Dinge gleichzeitig festzuhalten: Feuer gehören zur späteren Überlieferung rund um Samhain und Halloween. Die Vorstellung jedoch, wir könnten daraus einen exakt überlieferten zweitausend Jahre alten „keltischen Feuer-Ritus“ rekonstruieren, geht zu weit.
Das National Museum of Ireland beschreibt gemeinschaftliche Halloweenfeuer, die Zusammengehörigkeit ausdrückten, Schutz versprachen und den Übergang in die dunkle Jahreszeit markierten. Zugleich zeigt die Forschung, wie vorsichtig wir mit der heute verbreiteten Vorstellung der vier einheitlichen „keltischen Feuerfeste“ umgehen müssen. Hutton weist darauf hin, dass diese Einteilung teilweise aus späteren Fehlinterpretationen älterer Quellen hervorgegangen ist.
Das bedeutet nicht, dass wir heute kein Feuer zu Samhain entzünden dürfen.
Es bedeutet nur, dass wir nicht behaupten müssen, genau dieses Feuer, genau dieses Ritual und genau diese Bedeutung seien seit zweitausend Jahren unverändert überliefert.
Das eine ist gelebter Brauch.
Das andere wäre erfundene Gewissheit.
Und ich glaube, dass unsere alten Feste diese Gewissheit gar nicht brauchen.
Vielleicht suchen wir viel zu oft nach dem allerersten Samhain
Wenn wir uns mit Brauchtum beschäftigen, möchten wir irgendwann fast zwangsläufig wissen, wo der Ursprung liegt. Wir möchten zum ersten Samhain zurück, zum ersten Feuer, zum ersten Menschen, der eine Maske aufgesetzt hat. Als gäbe es irgendwo diesen einen historischen Moment, an dem jemand beschlossen hätte: So, ab heute machen wir das jedes Jahr.
Nur wachsen Bräuche selten so.
Zwischen einem mittelalterlichen irischen Text und einer Großmutter, deren Erinnerungen 1937 von ihrem Enkelkind aufgeschrieben wurden, liegen Jahrhunderte. Irland wurde christianisiert. Allerheiligen und Allerseelen legten sich in dieselbe Jahreszeit. Herrschaften wechselten. Hungersnöte und Auswanderung veränderten Familien und Dörfer. Die Kartoffel kam nach Europa und irgendwann in den Colcannon. Neue Geschichten kamen hinzu, andere verschwanden.
Und trotzdem blieb diese Nacht besonders.
Das ist für mich der eigentlich faszinierende Gedanke.
Nicht, dass Menschen zweitausend Jahre lang exakt dasselbe getan hätten.
Sondern dass Generation um Generation offenbar einen Grund fand, diesen Übergang nicht einfach verstreichen zu lassen.
Man aß miteinander. Man erzählte. Man spielte. Man wollte wissen, was das nächste Jahr bringen würde. Man schützte Haus und Hof. Man verkleidete sich und erschreckte einander. Man entzündete Feuer. Und irgendwann kamen zu all dem jene Geschichten über die Toten und die Anderswelt, die so stark mit Samhain verbunden wurden, dass sie heute fast alles andere überstrahlen.
Doch bevor wir uns ihnen im nächsten Teil widmen, möchte ich Samhain noch für einen Augenblick ohne all das betrachten.
Als einen Abend Anfang November.
Die Arbeit auf den Feldern ist weitgehend getan. Die Tiere sind zurück. Die Vorräte liegen dort, wo sie hoffentlich durch den Winter reichen werden. Draußen ist es früher dunkel geworden als noch vor wenigen Wochen. Menschen rücken näher zusammen, essen von dem, was dieses Jahr hervorgebracht hat, erzählen Geschichten, spielen, lachen, erschrecken sich und fragen einander, was wohl kommen wird.
Und vielleicht liegt darin etwas, das wir in unserem heutigen Leben beinahe verloren haben: dass ein Jahr nicht nur aus zwölf Seiten eines Kalenders besteht.
Es hatte einmal einen Rhythmus, den man hören, riechen, schmecken und an der eigenen Haut spüren konnte.
Samhain war einer seiner tiefsten Einschnitte. Der Sommer war vorüber. Der Winter hatte begonnen. Und das war Grund genug, zusammenzukommen.
Quellen & weiterführende Literatur
- 01Hutton, Ronald (1996): The Stations of the Sun: A History of the Ritual Year in Britain. Oxford University Press. Besonders das Kapitel „Samhain“. Eine wichtige historische Einordnung der mittelalterlichen Überlieferungen, der Versammlungen rund um Samhain und der späteren Vorstellungen über den Jahreskreis.
https://academic.oup.com/book/1390/chapter-abstract/140718110 - 02Hutton, Ronald (1996): „Conclusions“, in: The Stations of the Sun. Oxford University Press. Besonders interessant zur später entstandenen Vorstellung der vier einheitlichen „keltischen Feuerfeste“.
https://academic.oup.com/book/1390/chapter-abstract/140719336 - 03National Museum of Ireland – National Folklife Collection: „Traditions and customs of Halloween / Samhain“. Museumsbestände und volkskundliche Überlieferungen zu Essen, Spielen, Masken, Heiratsorakeln, Schutzbräuchen und Vorstellungen rund um Oíche Shamhna.
https://source.museum.ie/en-IE/Collections-Research/Folklife-Collections/Folklife-Collections-List-%281%29/Religion-and-Calendar-Customs/Hallowe-en-Samhain - 04National Museum of Ireland (2023): „Ghost turnips, the púca, fortune-telling and evil abductions“. Ein ausführlicher Überblick der National Folklife Collection über traditionelle irische Halloweenbräuche.
https://source.museum.ie/en-IE/News/2023/Ghost-turnips%2C-pucas%2C-fortune-telling-and-evil-abd - 05Ní Mhaoláin, Lára / Maynooth University: „Preserving Samhain – Halloween in the Schools' Collection of Irish folklore“. Zur Entstehung und zu den Samhain-Aufzeichnungen der Schools' Collection von 1937/38.
https://www.maynoothuniversity.ie/research/spotlight-research/preserving-samhain-halloween-schools-collection-irish-folklore - 06National Folklore Collection / Dúchas: The Schools' Collection. Rund 740.000 Seiten volkskundlicher Aufzeichnungen, die irische Schulkinder 1937–1938 bei Eltern, Großeltern und Menschen ihrer Umgebung sammelten.
https://www.duchas.ie - 07Danaher, Kevin (1972): The Year in Ireland: Irish Calendar Customs. Mercier Press. Ein Standardwerk zur irischen Kalender- und Brauchkultur und besonders wertvoll, um jüngere volkskundlich dokumentierte Traditionen von wesentlich älteren Überlieferungen zu unterscheiden.
Die Podcastfolge zu Samhain
„Worte am Feuer. Dem Klang der Jahreszeiten lauschen.“
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